Immer einen Blick wert, um zu sehen, wer es mit welcher Idee nach oben schafft: Das Startup-Barometer http://www.deutsche-startups.de/2010/08/05/startup-barometer-72010/
Das neue Web mit Entitäten
08.12
Das Faszinierende und gleichwohl Frustrierende am Internet ist, dass man ständig neuen Technologien und Innovationen begegnet. Faszinierend, weil ich dann immer wieder von der Genialität der Einfachheit überrascht bin und mir ausmale, welchen Nutzen man aus den Erfindungen ziehen kann, frustrierend, weil man immer das Gefühl hat, hinter der Aktualität her zu rennen.
Die Frustration legt sich, wenn man eine gute Seite gefunden hat, die einem die neue Technologie erklärt. Und wenn ich mit meinem Blog nicht genau so eine Seite sein kann – was ich versuche – dann möchte ich sie wenigstens in meinen Artikel andere gute Seiten/Videos vorstellen. In diesem Artikel geht es um Entitäten. Eine Entität kann z.B. eine Person, eine Eigenschaft oder ein Gegenstand sein. Kurzum: alles Reale.
Welche Funktion hat die Entität im Web?
Vornehmlich geht es um die Suche im Web. Wenn man bei Google sucht, passiert es häufig, dass man blöde Suchergebnisse erhält, die nicht dem entsprechen, was man zu suchen beabsichtigt hat. Und das obwohl man doch ein sehr spezielles Suchwort eingegeben hat. An dieser Stelle kommen Entitäten ins Spiel. Ein Video der Firma Metaweb zeigt, wie das mit der Suche und den Entitäten funktioniert. Und weil die Idee so klasse ist, hat sich Google Metaweb gleich unter den Nagel gerissen.
Zu Metaweb gehört die riesige Datenbank Freebase. Dort sind megaviele Entitäten hinterlegt und diese sind – und das ist das wirklich innovative – miteinander verknüpft. Jede Entität besteht aus bestimmten Eingenschaften. Die Entität Cameron Diaz zum Beispiel aus “38 Jahre”, “Schauspielerin”, “Amerikanerin”. Hier sind man schon, dass sich durch diese Eigenschaften sehr viele Verknüpfungspunkte ergeben, zu anderen Entitäten.
Spannend wird es jetzt erst dadurch, dass Google sich dieser Verknüpfungsdatenbank angenommen hat. Das heißt: Durch die Verknüpfung persönlicher Daten mit der Datenbank von Metaweb kann Google bessere Ergebnisse ausspucken. Habe ich gestern noch beim Suchbegriff “Jaguar” die Raubkatze aus dem Nürnberger Zoo als Suchergebnis erhalten, kann mir Google morgen aufgrund meiner Daten (Autoverkäufer, 37, männlich, 100 mal nach Autos gesucht) die perfekte Kombination dieser Entitäten liefern. Und das dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit meinem Suchwunsch entsprechen.
Ran an die Facebooker!
08.11
Wer es schon immer geahnt, aber noch nicht bestätigt gesehen hat: Ja, Facebook-Nutzer sind die wahren Cash-Maschinen. Gerade stoße ich auf einen Beitrag auf shopbetreiber-blog.de, in dem es um eine amerikanische Studie (Juni 2010) vom Marktforschungsunternehmen Syncapse geht. Aus dieser Studie geht hervor, dass der durchschnittliche Wert eines Facebook-Fans für ein Unternehmen bei 136,38 Dollar liegt. Die Nicht-Facebook-Fans liegen mit 71,84 Dollar im Schnitt deutlich darunter. Und nun die hübschen Bildchen dazu. Wie immer in meinem Blog mit deutscher Beschreibung.
In der Grafik taucht der Begriff “Erarbeiteter” Medienwert wert auf. Und für all dienigen, die nicht wissen, was damit gemeint ist (so wie ich), hat Martin Oetting in seinem Blog eine Erklärung parat. Eine noch besser zu verstehende gibt es digitalaffair.at. Demnach unterscheidet man zwischen “Paid Media” und “Earned Media“. Bei paid media zahlt ein Unternehmen, um eine Werbeplatzierung zu erhalten. Unter earned media versteht man (im Bereich des social networks, z.B. Facebook) die Weitergabe von persönlichen Erfahrungen über einen Hersteller bzw. ein Produkt. Das Unternehmen zahlt keinen Cent für die Verbreitung seiner Werbebotschaft.
Gemessen an den Kritierien in der Grafik hat McDonald´s eine Differenz zwischen Fans und Nichtfans im Wert von knapp 122 Euro gehabt.
Allgemein, so die Studie, seien Facebook-Fans zu 28% markentreuer als Nichtfans.
Wohl dem, der Facebook-Multiplikatoren hat:
Die Wahrscheinlichkeit, dass Facebook-Fans ein Produkt weiterempfehlen, ist laut der Studie 41% höher als bei Nichtfans. Und wenn man dazu meinen Artikel zur Kaufentscheidung liest, wird langsam deutlich, wie enorm wichtig das Social Marketing für Unternehmen ist.
Kontakt-Formular für WordPress
08.10
Wer auf der Suche ist nach einem ganz leicht zu bedienenden Kontaktformular für WordPress, der sollte sich Contact Form 7 zulegen, und damit nicht alles vollgespamt wird gleich noch Really Simple CAPTCHA dazu. Man kann Textfelder, E-Mail-Felder, Auswahlfelder und vieles mehr anlegen. Und das kinderleicht. Ein kleines Beispiel:
Der kicker
08.07
ist ja angeblich DAS Sportmagazin schlechthin in Deutschland. Und dann das: In der Ausgabe vom 5. August 2010 schreibt der kicker auf Seite 7 über Jörg Butt: “Nach einer schönen WM mit dem prima Abschluss im Spiel um Platz drei gegen Mexiko ist Butt “heiß auf die neue Saison” [...]“. Na da hat jemand wohl vergessen, dass wir im Spiel um Platz 3 gegen Uruguay antreten mussten.
Außerdem hat mich tierisch genervt, dass die Bilder im Heft so verschwommen waren. Klar gibt es für 1,80 kein Hochglanzmagazin, aber das sollte schon drin sein.
Der wichtigste Button bei Facebook…
08.07
…ist der, mit dem man diese ganzen nervigen Social Games wie Mafia Wars und Farmville, etc. abschalten kann. Und das geht ganz einfach: Neben dem letzten Post erscheint ein Kreuzchen zum Schließen. Und dann wird man gefragt, ob man es abstellen will. Mein Leben ist wieder um ein Stück leichter geworden.
Gratis Mousetracking
08.03
Ich fand es schon immer eine coole Idee, die Mausbewegungen der User einer Seite aufzuzeichnen und auszuwerten. Nun bietet seto GmbH kostenlos die Möglichkeit dazu – zumindest für 10 Tage. Das Tool nennt sich m-pathy und registriert das Mousetracking durch ein Java-Script-Codeschnipsel auf der Seite. Mehr zum Tool auf www.m-pathy.com
Google verwendet keine Keyword-Tags bei der Suche
08.03
Das hatte ich auch noch nicht gewusst. Die Keywords helfen nicht, bei der Google-Suche weiter oben zu erscheinen: http://googlewebmastercentral-de.blogspot.com/2009/09/google-verwendet-das-keywords-meta-tag.html
Was erwarten die User von einem Online-Shop?
07.29
Ich habe auf http://www.getelastic.com/customer-expectations/ die Ergebnisse einer Untersuchung von oneupweb.com (Marketing-Agentur) gefunden, die Aufschluss darüber gibt, was der User von einem Online-Shop erwartet. Die Grafik dazu habe ich einmal mit deutschem Text versehen.
Konsumenten-Erwartungen:
Beeinflussende Faktoren bei der Kaufentscheidung
Google checkout – Einkaufen leicht gemacht
07.29
Datenschutz hin oder her, was Google mit Checkout anbietet, ist einfach mal wieder ein geniale Idee zur Vereinfachung von Abläufen. Checkout funktioniert so, dass man seine Lieferdaten und die Bankverbindungen bei Google Checkout (GC) einträgt und dann nicht in jedem Shop, in dem man online bestellt, alles eintragen muss. Zudem werden dem Shop nicht alle Daten überliefert (so heißt es zumindest bei Google). Darüber hinaus hat man eine Auflistung aller Produkte, die man in der Vergangenheit gekauft hat, mit Shopname, Lieferstatus und Preis.
Die Shops, in denen man per Checkout bezahlen kann, erkennt man bei der Google-Suche an dem kleinen Einkaufswagen. Leider habe ich in Deutschland bei der ersten Recherche keine Partner entdeckt.
Für Shops, die ihren Kunden Google Checkout anbieten wollen, ist die Bezahlmethode an ihre monatlichen Verkäufe durch GC gekoppelt. Die Preise findet man auf http://checkout.google.com/sell/?gsessionid=C2N7E_DSzCc.
Für Händler interessant: Das Merchant Center. Hier kann man seine Produkte hochladen, die dann in der Google Produktsuche angezeigt werden.












